Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt wurde 1769 geboren und war einer der bedeutendsten Naturforscher seiner Zeit. Er reiste durch Südamerika, untersuchte Vulkane, Pflanzen, Tiere, Flüsse und das Klima. Dabei sammelte er unzählige Daten, zeichnete Karten und beschrieb seine Beobachtungen sehr genau.

Was ihn besonders machte: Er dachte vernetzt. Er erkannte, dass Pflanzen vom Klima abhängen, dass Berge das Wetter beeinflussen und dass menschliches Handeln Auswirkungen auf die Natur hat. Damit war er seiner Zeit weit voraus – viele seiner Gedanken sind heute Grundlage der Umwelt- und Klimaforschung.

Humboldt verband verschiedene Fachbereiche miteinander. Für ihn gehörten Biologie, Geografie, Physik und sogar Politik zusammen. Er wollte das große Ganze verstehen.

Von Humboldt lernen wir: Wissen ist am stärksten, wenn man Zusammenhänge erkennt. Die Welt besteht nicht aus einzelnen Teilen – alles ist miteinander verbunden.